Anschreiben erstellen kostenlos online.

Überzeugendes Bewerbungsanschreiben in wenigen Minuten — mit Text-Bausteinen und Live-Vorschau

DIN 5008Keine AnmeldungDSGVO-konform

Ihre Kontaktdaten

Live-Vorschau

Daten eingeben

Füllen Sie die Pflichtfelder in allen Tabs aus, um die Vorschau zu sehen.

Anschreiben in 6 Schritten — von der leeren Seite zum fertigen PDF

1

Absender-Daten eingeben

Tragen Sie Ihren vollständigen Namen, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse ein. Diese erscheinen im DIN-5008-konformen Briefkopf.

2

Empfänger ausfüllen

Geben Sie den Firmennamen, die vollständige Adresse und nach Möglichkeit den Namen des direkten Ansprechpartners an. Personalisierte Anschriften erhöhen die Rücklaufquote deutlich.

3

Stelleninformationen eintragen

Tragen Sie die genaue Stellenbezeichnung aus der Ausschreibung und die Quelle (z.B. "Ihre Stellenanzeige auf LinkedIn vom 15. Mai 2026") ein. Das beweist, dass Sie die Stelle gezielt ansteuern.

4

Inhalt mit Text-Bausteinen verfassen

Nutzen Sie unsere professionellen Textbausteine für Einleitung, Hauptteil und Schluss als Ausgangspunkt. Passen Sie jeden Baustein individuell an die konkrete Stelle und das Unternehmen an.

5

Design wählen

Wählen Sie zwischen dem klassischen Professionell-Layout, dem zeitgemäßen Modern-Design oder dem kreativen Layout für Designberufe.

6

PDF herunterladen

Laden Sie Ihr fertiges Anschreiben als druckfertiges PDF herunter. Alle Daten bleiben ausschließlich in Ihrem Browser — kein Upload, keine Registrierung.

Aufbau eines Bewerbungsanschreibens nach DIN 5008

DIN 5008 legt die formalen Regeln für Geschäftsbriefe in Deutschland fest — und das Bewerbungsanschreiben folgt diesen Konventionen. Die Reihenfolge der Elemente ist standardisiert: Briefkopf mit Ihren Kontaktdaten oben rechts, Empfängeranschrift links mit 25 mm Abstand vom oberen Rand, Betreffzeile ohne einleitendes "Betreff:", Anrede mit Komma (nicht Ausrufezeichen), Fließtext, Grußformel "Mit freundlichen Grüßen" und Ihr Name. Darunter folgen optional die Anlagen-Auflistung sowie Ihre handschriftliche oder digitale Unterschrift.

Ein häufiger Fehler ist die Seitenrand-Gestaltung: DIN 5008 schreibt einen linken Rand von 25 mm und einen rechten Rand von mindestens 20 mm vor. Unser Generator hält diese Maße automatisch ein, sodass das Dokument auf jedem Drucker korrekt ausgegeben wird — auch wenn der Empfänger es ausdruckt.

Einleitung: Die ersten zwei Sätze entscheiden

Personalverantwortliche erhalten auf attraktive Stellen oft mehrere hundert Bewerbungen. Die Entscheidung, ob ein Anschreiben gelesen wird, fällt in den ersten drei bis fünf Sekunden. Deshalb ist die Einleitung der wichtigste Teil des Dokuments. Statt dem klassischen "Hiermit bewerbe ich mich auf Ihre Stelle als..." empfiehlt sich ein Einstieg, der eine konkrete Verbindung zum Unternehmen herstellt: etwa ein Bezug auf ein aktuelles Projekt, eine Produktneuheit oder einen Unternehmenswert, der Sie persönlich anspricht. Das zeigt, dass Sie sich vorbereitet haben — und hebt Sie von Massenversendungen ab.

Im Hauptteil argumentieren Sie in zwei bis drei Absätzen: Was bringen Sie mit, das die Stelle erfordert? Belegen Sie jede Eigenschaft mit einem konkreten Beispiel aus Ihrer Berufspraxis. Die Schlussformel sollte eine klare Handlungsaufforderung enthalten: Nennen Sie Ihren frühestmöglichen Eintrittstermin und drücken Sie Vorfreude auf ein persönliches Gespräch aus.

Häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden

Der verbreitetste Fehler ist das sogenannte "Ich-Einstieg-Syndrom": Fünf oder mehr Sätze beginnen mit "Ich". Das wirkt eintönig und selbstbezogen. Variieren Sie die Satzstruktur, indem Sie mit Substantivgruppen oder Nebensätzen beginnen. Ein weiterer klassischer Fehler ist das Wiederholen des Lebenslaufs — das Anschreiben soll ergänzen, nicht zusammenfassen. Schreiben Sie stattdessen, was hinter den Lebenslauffakten steckt: Warum haben Sie eine bestimmte Entscheidung getroffen? Was haben Sie daraus gelernt? Und schließlich: Lassen Sie das fertige Anschreiben von einer zweiten Person lesen. Tippfehler in einer Bewerbung werden von Personalern als Sorglosigkeit gewertet und führen häufig zur sofortigen Ablehnung.

Häufige Fragen zum Bewerbungsanschreiben

Wie lang sollte ein Bewerbungsanschreiben sein?
Ein Anschreiben sollte auf genau eine DIN-A4-Seite passen. Das entspricht circa 250 bis 400 Wörtern. Personalverantwortliche lesen Anschreiben im Schnitt weniger als 30 Sekunden — Kürze und Prägnanz sind daher entscheidend. Nutzen Sie jeden Satz, um konkreten Mehrwert zu kommunizieren, statt allgemeine Eigenschaften aufzulisten.
Was gehört in den Einleitungssatz?
Vermeiden Sie das klassische "Hiermit bewerbe ich mich..." — das liest jeder Personalverantwortliche hundertfach. Starten Sie stattdessen mit einem konkreten Bezug zur Stelle oder zum Unternehmen: einem aktuellen Projekt des Unternehmens, einem spezifischen Aspekt der Stellenanzeige oder einer kurzen, relevanten Leistung aus Ihrer Berufspraxis. Das erzeugt sofort Aufmerksamkeit und zeigt echtes Interesse.
Soll ich Gehaltswünsche im Anschreiben nennen?
Nur wenn die Stellenanzeige ausdrücklich danach fragt. Falls ja, nennen Sie eine konkrete Zahl oder einen Jahresgehalts-Range (z.B. "ab 55.000 € brutto jährlich") statt vager Formulierungen wie "dem Marktüblichen entsprechend". Platzieren Sie den Gehaltswunsch am Ende des Anschreibens, nicht am Anfang.
Wie unterscheidet sich das Anschreiben vom Motivationsschreiben?
Das klassische Bewerbungsanschreiben ist auf eine konkrete Stelle ausgerichtet und argumentiert, warum Sie genau für diese Position und dieses Unternehmen geeignet sind. Ein Motivationsschreiben wird dagegen häufig bei Studienbewerbungen oder bei der Initiativbewerbung eingesetzt und erklärt übergeordnete Ziele und Persönlichkeit. Manche Unternehmen verwenden die Begriffe synonym — im Zweifelsfall gelten dieselben inhaltlichen Prinzipien.
Muss das Anschreiben zum Lebenslauf-Design passen?
Ja, ein einheitliches Erscheinungsbild wirkt professioneller und zeigt Sorgfalt. Verwenden Sie dieselbe Schriftart, denselben Farbakzent und dieselben Formatierungskonventionen in Anschreiben und Lebenslauf. Unser Generator bietet dafür drei abgestimmte Design-Varianten an, die Sie in beiden Dokumenten einheitlich einsetzen können.
Wie wichtig ist die Betreffzeile?
Die Betreffzeile ist das Erste, was nach der Adressierung gelesen wird, und sollte präzise Klarheit schaffen: Welche Stelle, welche Referenznummer (falls vorhanden), ggf. mit dem Zusatz "mit Berufserfahrung" oder "als Berufseinsteiger". Schreiben Sie die Betreffzeile nicht in Fettschrift und fügen Sie kein einleitendes "Betreff:" ein — das gilt im modernen Schriftverkehr nach DIN 5008 als veraltet.